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Prämenopause: wie äußert sie sich und was hilft bei Symptomen?

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Auch wenn die Menopause noch in weiter Ferne liegt, beginnt der Hormonhaushalt sich bereits früher zu verändern. Viele Frauen spüren zwischen Mitte 30 und Mitte 40 daher erste Anzeichen: Der Zyklus wird unregelmäßiger, die Stimmung schwankt häufiger und Schlafstörungen nehmen zu. Oft sind dies die Anzeichen der Prämenopause – die Zeit vor den Wechseljahren. 

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was in der Prämenopause passiert, welche Symptome typisch sind und was man tun kann, um die hormonelle Umstellung natürlich zu begleiten.

Was passiert in der Prämenopause? 

Die Prämenopause ist die erste Phase der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren. Bei vielen Frauen beginnt die Prämenopause ungefähr mit 40 Jahren. Sie kann auch individuell früher oder später einsetzen – meistens jedoch in einem Alter zwischen dem 35 und 45 Jahren. 

Obwohl die Menstruation oft noch regelmäßig verläuft, verändert sich im Hintergrund das Gleichgewicht der weiblichen Geschlechtshormone: Die Produktion von Progesteron nimmt zuerst ab, während der Östrogenspiegel zunächst stabil bleibt. Östrogen sinkt dann ab der sogenannten Perimenopause. 

Anzeichen für die Prämenopause können sein: 

  • Die Eisprünge werden seltener. 
  • Der Zyklus kann sich verkürzen oder verlängern. 
  • Die Hormonproduktion verläuft zunehmend unregelmäßig. 
  • Erste Symptome treten auf. 

Wie lange die Prämenopause dauert, ist ebenfalls individuell unterschiedlich. Sie kann Monate bis Jahre andauern.

Prämenopause: Symptome erkennen 

Die Hormon-Veränderungen betreffen nicht nur den Zyklus. Sie können sich auch auf körperliche und emotionale Bereiche auswirken. Viele Frauen bemerken in der Prämenopause stärkere prämenstruelle Beschwerden (PMS) – selbst, wenn sie zuvor keine hatten. 

Typische Symptome in der Prämenopause sind: 

  • Unregelmäßiger Zyklus – darunter verkürzte oder verlängerte Zyklen sowie Zwischenblutungen 
  • Stimmungsschwankungen mit Reizbarkeit und Nervosität 
  • Schlafstörungen wie Einschlafprobleme oder häufiges nächtliches Aufwachen 
  • Hitzewallungen oder Schweißausbrüche – vor allem nachts 
  • Kopfschmerzen und Brustspannen 
  • Konzentrationsprobleme 
  • Energieverlust und Erschöpfung 

Nicht jede Frau erlebt alle Prämenopause-Symptome – und nicht immer ist die Intensität gleich. Wer achtsam mit den Veränderungen umgeht, kann den Körper gezielt unterstützen.

Was hilft in der Prämenopause? 

Regelmäßige Bewegung, erholsamer Schlaf und eine ausgewogene Ernährung bilden in der Prämenopause die Basis für körperliches und emotionales Wohlbefinden. Zucker und Weißmehl sollten möglichst reduziert werden, um Blutzuckerschwankungen und Stimmungstiefs vorzubeugen. Frisches Gemüse, gesunde Fette, hochwertiges Eiweiß und ballaststoffreiche Vollkornprodukte versorgen den Körper hingegen optimal. 

Besonders wichtig sind zwei Mikronährstoffe: 

  • Vitamin B6 unterstützt eine normale Funktion von Psyche und Nerven sowie die Regulierung der Hormontätigkeit – darunter Progesteron. Das ist besonders in der Prämenopause relevant, da hier zusätzliche hormonelle Schwankungen die Symptome verstärken können. 
  • Magnesium unterstützt einen normalen Energiestoffwechsel und hilft, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern. Darüber hinaus ist Magnesium wichtig für die normale Funktion von Psyche, Nerven und Muskeln und kann helfen, das innere Gleichgewicht während der Prämenopause zu stabilisieren. 

Übrigens: Das Schlafhormon Melatonin hilft beim Einschlafen – mehr dazu finden Sie im entsprechenden FormMed Ratgeber.

Prämenopause: pflanzliche Mittel der traditionellen Frauenheilkunde 

Neben einer ausgewogenen Ernährung und gezielter Mikronährstoff-Versorgung können bestimmte Pflanzen die Prämenopause begleiten. In der traditionellen Frauenheilkunde haben sich über Jahrhunderte pflanzliche Mittel etabliert, die Frauen in hormonellen Umstellungsphasen unterstützend zur Seite standen. 

Ashwagandha 

Ashwagandha, auch Schlafbeere genannt, gehört zu den Adaptogenen – also Stoffen, die in Anpassungsphasen unterstützen sollen. In der ayurvedischen Medizin wird die Wurzel seit Langem bei innerer Unruhe und erhöhter Belastung eingesetzt. Aus diesem Grund ist Ashwagandha auch während der Wechseljahre beliebt. 

Frauenmantel 

Frauenmantel ist eine klassische Pflanze der Frauenheilkunde und findet seit Generationen Anwendung in Zeiten hormoneller Umstellung – insbesondere in der zweiten Zyklushälfte. In der Forschung zu Frauenmantel wird eine Wirkung auf Hormone diskutiert. 

Mönchspfeffer 

Seit der Antike ist Mönchspfeffer bei Beschwerden vor der Periode (PMS) und unregelmäßigem Zyklus bekannt. In Klostergärten war Mönchspfeffer daher fester Bestandteil der Heilpflanzensammlung für die natürliche Balance von Progesteron und wegen seiner möglichen Wirkung auf die Psyche. 

Schafgarbe 

Schafgarbe gehört ebenfalls zu den traditionellen Pflanzen der Frauenheilkunde – hauptsächlich bei Themen rund um Hormone, dem Zyklus, die Periode sowie der Psyche. 

Yamswurzel 

Yamswurzel enthält den sekundären Pflanzenstoff Diosgenin, dessen Struktur dem körpereigenen Hormon Progesteron ähnelt. In der traditionellen Frauenheilkunde spielt die Yamswurzel deshalb seit Langem eine Rolle – vor allem, wenn es um das Thema Hormone und Progesteron geht.

Fazit: Mit Mikronährstoffen durch die Prämenopause 

Die Prämenopause ist der Abschnitt vor den Wechseljahren einer Frau – mit ersten hormonellen Veränderungen, die sich individuell und unterschiedlich stark bemerkbar machen können. 

Neben ausreichend Bewegung, Schlaf und einer ausgewogenen Ernährung spielen gezielte Mikronährstoffe eine wichtige Rolle, vor allem Vitamin B6 und Magnesium. Sie unterstützen Hormone, Psyche und Nerven in der Prämenopause. Auch pflanzliche Mittel der traditionellen Frauenheilkunde haben sich über Generationen hinweg bewährt – darunter Frauenmantel, Mönchspfeffer, Schafgarbe und Yamswurzel. 

Da die Umstellung meist schleichend beginnt, lohnt sich ein sensibler Blick auf erste Veränderungen. Welche Mikronährstoffe und Pflanzenextrakte individuell sinnvoll sind, sollte idealerweise mit einem Therapeuten besprochen werden – dies gewährleistet eine wirksame Unterstützung in der Prämenopause.

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Literatur 

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