Vitamin B12 – Nervenvitamin und mehr
Wirkung für Nerven, Psyche, Zellen und Energie
Vitamin B12 gehört zum B-Komplex. Es ist wichtig für das Nervensystem und die Psyche, aber auch für die Zellteilung, die Blutbildung und den Energiestoffwechsel.

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Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zum B-Komplex. Es wird auch als Cobalamin bezeichnet.
Im Vergleich zu den anderen B-Vitaminen gibt es bei Vitamin B12 eine Besonderheit: Damit es im Darm aufgenommen werden kann, muss es zuerst durch die Magensäure von Nahrungseiweißen abgespalten werden. Anschließend ist ein spezielles Transporteiweiß nötig – der intrinsische Faktor oder Intrinsic Factor. Dieser bringt Vitamin B12 zu den Darmzellen, welche es wiederum ins Blut schleusen. Beide Prozesse können gestört sein – entweder durch Krankheiten oder natürliches Nachlassen im Alter.
Alternativ kann der Körper etwas Vitamin B12 über die Mundschleimhaut aufnehmen oder passiv ohne Transporter. Für die passive Aufnahme müssen sehr hohe Mengen an Vitamin B12 im Darm vorliegen. Damit es dann richtig dosiert wird, sollte man mit einem Therapeuten sprechen.
Vitamin B12 wirkt auf folgende Organe und Prozesse:
Laut Referenzwerten für Deutschland, Österreich und die Schweiz liegt der Vitamin-B12-Tagesbedarf für gesunde Jugendliche und Erwachsene bei schätzungsweise 4 Mikrogramm (µg). In der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Bedarf auf 4,5 beziehungsweise 5,5 Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag. Kinder hingegen brauchen je nach Alter etwas weniger: 4 bis 7-Jährige 2 Mikrogramm und 7 bis 10-Jährige 2,5 Mikrogramm.
Laut der Nationalen Verzehrsstudie II aus Deutschland sind wir im Durchschnitt gut mit Vitamin B12 versorgt. Allerdings nehmen vor allem Frauen im Alter von 14 bis 24 Jahren und von 51 bis 64 Jahren zu wenig B12 auf.
Vitamin B12 kommt in tierischen Lebensmitteln vor wie Fleisch, Fisch und Käse. Am meisten enthalten Innereien wie Leber, da es dort gespeichert wird. Vitamin B12 wird ausschließlich von Bakterien produziert, die zum Beispiel im Pansen von Kühen leben.
Da pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Nüsse keine nennenswerten Vitamin-B12-Gehalt haben, können besonders Veganer von einem Mangel betroffen sein. Wichtige Vitamin-B12-reiche Lebensmittel sind in folgender Tabelle aufgelistet:
| Lebensmittel | Vitamin-B12-Gehalt pro 100 g |
| Leber, Kalb, gegart | 54,1 µg |
| Leberwurst, fein | 13,5 µg |
| Heringsfilet | 9,2 µg |
| Makrele, geräuchert | 7,3 µg |
| Rindfleisch, Hack, gegart | 4,7 µg |
| Lachs, geräuchert | 3,5 µg |
| Emmentaler | 3,1 µg |
| Camembert | 2,8 µg |
| Salami | 2,3 µg |
| Parmesan | 2,0 µg |
| Gouda | 1,9 µg |
Die wichtigsten Ursachen eines Vitamin-B12-Mangels sind eine ungenügende Zufuhr über die Ernährung oder eine Aufnahmestörung. Eine Vitamin-B12-Aufnahmestörung kann vorkommen bei chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis) oder bei Senioren. Im Alter wird weniger des speziellen Transporteiweißes produziert, welches für die Vitamin-B12-Aufnahme wichtig ist. Dadurch kann der Bedarf steigen.
Da Vitamin B12 viele Funktionen hat, sind die Symptome eines Mangels sehr verschieden. Mangelerscheinungen können sein:
Daneben kann Homocystein bei einem Vitamin-B12-Mangel ansteigen.
Vitamin B12 wird hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen. Gute Quellen sind Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte. Um den Tagesbedarf von 4 Mikrogramm zu decken, sind zum Beispiel jeweils etwa 100 Gramm Rindfleisch, 150 Gramm Lachs oder 200 Gramm Parmesan nötig.
Wer regelmäßig und abwechslungsreich tierische Lebensmittel verzehrt, kann seinen Bedarf meist gut decken. Für Vegetarier, Veganer oder Menschen mit einer eingeschränkten Vitamin-B12-Aufnahme im Darm ist dies jedoch häufig schwieriger, sodass eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann.
Man muss Vitamin B12 nicht zwingend täglich einnehmen – entscheidend ist eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr. Zwar kann der Körper Vitamin B12 speichern, die Speicher sind jedoch begrenzt und müssen regelmäßig aufgefüllt werden. Daher ist auch eine höher dosierte Einnahme in größeren Abständen möglich – zum Beispiel einmal pro Woche. Idealerweise wird die Einnahme mit einem Mikronährstoff-Experten abgestimmt.
Eine allgemein „beste“ Form von Vitamin B12 gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr, für welchen Zweck Vitamin B12 eingesetzt wird.
Vitamin B12 ist für die meisten Menschen gut geeignet. Eine regelmäßige hoch dosierte Einnahme sollte jedoch mit dem Arzt oder Therapeuten abgesprochen sein. Dieser kann die Blutwerte kontrollieren Auch bei Nieren- oder Lebererkrankungen ist es wichtig, vorher den Arzt zu fragen. Beispielweise kann es bei Niereninsuffizienz auch zu erhöhten Vitamin-B12-Spiegel kommen, da es schlechter ausgeschieden wird.
Vitamin B12 kann in niedriger bis moderater Dosierung grundsätzlich auch ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, um den Bedarf von 4 Mikrogramm zu decken. Bei einer langfristigen hoch dosierten Einnahme ist es jedoch sinnvoll, die Einnahme mit einem Arzt oder Therapeuten abzustimmen – insbesondere bei bestehenden Erkrankungen.