Akuter Durchfall: Die besten Hausmittel, Elektrolyte und die richtige Schonkost
Inhaltsverzeichnis
- Ab wann spricht man von Durchfall?
- Die häufigsten Ursachen: Woher kommt der Durchfall?
- Akute Hilfe: Die 3 wichtigsten Schritte bei Durchfall
- Mythos Cola und Salzstangen: Warum dieses Hausmittel schadet
- Nach dem Durchfall: So erholt sich die Darmflora
- Wann zum Arzt? Wichtige Warnsignale
- Fazit: Den Körper bei Durchfall unterstützen
- Häufige Fragen bei Durchfall
- Gut versorgt mit passenden Mikronährstoffen
- Literatur
Durchfall ist unangenehm – aber in den meisten Fällen ein sinnvoller Schutzmechanismus: Der Darm beschleunigt seine Bewegungen und scheidet vermehrt Flüssigkeit aus, um Erreger oder Giftstoffe schnell loszuwerden. Das eigentliche Risiko liegt nicht im Durchfall selbst, sondern im damit verbundenen Verlust von Wasser und Mineralstoffen (Elektrolyten). Deshalb ist die wichtigste Sofortmaßnahme bei akutem Durchfall: ausreichend trinken und Elektrolyte auffüllen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Hausmittel wirklich helfen, welche Rolle Elektrolyte spielen, welche Lebensmittel bei Durchfall gut bekömmlich sind – und wann ein Arztbesuch nötig ist.
Ab wann spricht man von Durchfall?
Medizinisch spricht man von Durchfall (Diarrhö), wenn der Stuhlgang mehr als dreimal täglich breiig, dünnflüssig oder wässrig ist. Begleitend treten häufig Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe oder Blähungen auf. Bei schwereren Verläufen kommen Fieber, Kreislaufprobleme und starke Erschöpfung hinzu.
Man unterscheidet drei Formen:
- Akuter Durchfall tritt plötzlich auf und dauert meist nur wenige Tage bis maximal zwei Wochen.
- Anhaltender Durchfall besteht länger als zwei, aber weniger als vier Wochen.
- Chronischer Durchfall liegt vor, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen bestehen – dann können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, entzündliche Darmerkrankungen oder andere Erkrankungen die Ursache sein.
Die häufigsten Ursachen: Woher kommt der Durchfall?
Die häufigste Durchfall-Ursache ist ein Magen-Darm-Infekt. Auslöser sind meist Viren – allen voran Noroviren und Rotaviren. Häufig findet man auch Bakterien wie Salmonellen oder Campylobacter, seltener sind Parasiten. Auch verdorbene Lebensmittel können innerhalb kurzer Zeit starken Durchfall auslösen.
Daneben gibt es Ursachen, bei denen keine Infektion vorliegt. Bei funktionellen Störungen wie dem Reizdarmsyndrom ist die Darmtätigkeit gestört, ohne dass sich ein organischer Befund findet. Auch Stress und Nervosität können die Darmtätigkeit messbar beschleunigen weil das Nervensystem des Darms direkt mit dem Gehirn kommunizeirt. Man spricht auch von der Darm-Hirnachse.
Weitere Ursachen im Überblick
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Laktose- oder Fruktoseintoleranz, Zöliakie
- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- Mangelhafte Verdauung (Malassimilation) oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
- Durchblutungsstörungen des Darms
- Tumore, Polypen, Divertikulitis
- Chemo- oder Strahlentherapie
Bei den meisten Ursachen gilt das gleiche Grundprinzip: Durchfall entsteht durch eine beschleunigte Darmbewegung. Dabei wird der Stuhl nicht mehr ausreichend eingedickt und es wird vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden. Daneben gibt es osmotisch bedingten Durchfall. Dabei hält ein Stoff wie Fruktose oder Sorbit Wasser im Darm zurück, sodass der Inhalt flüssig bleibt. Bei einigen Infektionen gibt der Darm auch aktiv Wasser ab. In allen Fällen aber versucht der Darm sich zu reinigen.
Können Medikamente Durchfall auslösen?
Durchfall ist eine häufige Nebenwirkung verschiedener Medikamente. Dazu gehören Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac (NSAR), Antidiabetika wie Metformin sowie manche Psychopharmaka wie Lithium oder Sertralin. Ob ein Medikament als Auslöser infrage kommt, lässt sich im Beipackzettel nachlesen oder mit dem behandelnden Arzt klären.
Ein Sonderfall sind Antibiotika: Sie schädigen nicht nur krankmachende Bakterien, sondern beeinflussen auch die natürliche Darmflora. Dadurch kann Durchfall nicht nur während der Einnahme auftreten, sondern auch erst nach Abschluss der Behandlung.
Akute Hilfe: Die 3 wichtigsten Schritte bei Durchfall
Bei akutem Durchfall kommt es vor allem auf drei Dinge an: den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt ausgleichen, den Darm mit geeigneten Mitteln unterstützen und die Ernährung anpassen. Die folgenden Schritte helfen, den Körper in der akuten Phase zu entlasten.
Schritt 1: Flüssigkeit und Elektrolyte auffüllen
Bei akutem Durchfall – besonders wenn er wässrig ist – verliert der Körper innerhalb kurzer Zeit große Mengen Wasser und Mineralstoffe (Elektrolyte). Stilles Wasser allein reicht dabei nicht aus – und auch Mineralwasser liefert Elektrolyte nur in geringer und uneinheitlicher Menge. Der Darm benötigt ein bestimmtes Gleichgewicht aus Natrium, Kalium, Chlorid und Magnesium, um Flüssigkeit effizient wieder aufzunehmen. Fehlen diese Elektrolyte, bleibt die Rehydratation ineffizient – egal wie viel man trinkt.
Am besten geeignet sind spezielle Elektrolytlösungen mit Natrium, Kalium und weiteren Mineralstoffen. Viele enthalten zusätzlich Traubenzucker, der einen Transportmechanismus in der Darmschleimhaut aktiviert und die Wasseraufnahme verbessert. Es sind aber auch zuckerfreie Elektrolyt-Präparate erhältlich, etwa für Sportler oder Menschen mit Diabetes. Trinken Sie regelmäßig kleine Mengen über den Tag verteilt – das ist effektiver als große Mengen auf einmal.
Schritt 2: Die besten Hausmittel gegen Durchfall
Bei Durchfall kann der Darm durch gezielte Hausmittel unterstützt werden. Viele davon werden seit Generationen eingesetzt – und einige sind inzwischen auch wissenschaftlich untersucht. Sie können überschüssige Flüssigkeit binden, die Darmschleimhaut beruhigen oder Krämpfe lindern.
Altbewährte Hausmittel gegen Durchfall sind:
- geriebener Apfel – enthält Pektin, einen Ballaststoff, der im Darm quillt und Wasser bindet. Den Apfel reiben und kurz stehen lassen, bis er sich bräunlich verfärbt – dabei oxidieren Inhaltsstoffe, die für die bindende Wirkung verantwortlich sind.
- reife Banane – leicht verträglich, liefert Kalium und enthält resistente Stärke, die die Darmtätigkeit beruhigt.
- getrocknete Heidelbeeren – enthalten Pektin sowie Gerbstoffe, die die Darmschleimhaut beruhigen.
- Flohsamenschalen – quellen im Darm auf und binden überschüssige Flüssigkeit. Man nimmt sie mit einem Glas Wasser.
- Kamillen, Fenchel- oder Kümmeltee – wirken krampflösend und beruhigt Magen und Darm.
- Wärme – eine Wärmflasche auf dem Bauch entspannt die Muskulatur und lindert Krämpfe.
Forscher untersuchen außerdem, ob Hefepräparate mit Saccharomyces boulardii die Darmflora bei Durchfall unterstützen können. Hefe könnte im Darm Giftstoffe von krankmachenden Bakterien binden.
Schritt 3: Die richtige Schonkost – was essen bei Durchfall?
Bei akutem Durchfall sind die Verdauungsorgane beansprucht. Die Nahrung sollte daher leicht bekömmlich, fettarm und gut verdaulich sein – das entlastet den Darm und liefert gleichzeitig Energie für die Regeneration.
Gut bekömmliche Lebensmittel bei Durchfall sind:
- Gekochter weißer Reis oder Reisbrei – leicht verdaulich, bindet Flüssigkeit im Darm
- Gekochte Kartoffeln – ohne Fett zubereitet, gut verträglich und sättigend
- Haferbrei – enthält lösliche Ballaststoffe, die den Darm beruhigen können
- Leichte Hühner- oder Gemüsebrühe – liefert Flüssigkeit und Mineralstoffe
- Gekochte und pürierte Karotten – gut verträglich, liefern Energie, binden Flüssigkeit
- Weißbrot oder Zwieback – altbacken, ohne Belag, leicht verdaulich
Wichtig ist: Die Ernährung sollte nicht zu lange stark eingeschränkt werden. Kleine, häufige Mahlzeiten sind besser, als nichts zu essen.
Mythos Cola und Salzstangen: Warum dieses Hausmittel schadet
„Cola und Salzstangen bei Durchfall“ gehört zu den hartnäckigsten Hausmittel-Mythen. Dieser Ratschlag ist jedoch nicht empfehlenswert.
Cola enthält rund zehn Gramm Zucker pro 100 Milliliter – deutlich mehr, als die Darmschleimhaut bei Durchfall sinnvoll verwerten kann. Eine so hohe Zuckerkonzentration zieht zusätzlich Wasser in den Darm, statt es zurückzuholen. Dazu kommt der Koffeingehalt, der die Darmtätigkeit weiter anregt, sowie Kohlensäure, die Blähungen und Krämpfe begünstigen kann.
Salzstangen liefern zwar Natrium, aber kaum Kalium – und das Verhältnis der Elektrolyte stimmt nicht.
Die deutlich bessere Wahl sind spezielle Elektrolytlösungen.
Nach dem Durchfall: So erholt sich die Darmflora
Akuter Durchfall schädigt den Darm: Das natürliche Mikrobiom kann nach einer Infektion aus dem Gleichgewicht geraten. Medizinisch spricht man von einer Dysbiose. Dabei geht es nicht nur darum, dass einzelne Bakterienstämme abnehmen – auch die Vielfalt kann vorübergehend eingeschränkt sein.
Die wichtigste Grundlage für die Erholung des Mikrobioms ist eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Ernährung. Lösliche Ballaststoffe – etwa aus Haferflocken, Leinsamen oder Gemüse – dienen den Darmbakterien als Nahrungsquelle.
Darüber hinaus untersuchen Forscher, ob eine gezielte Zufuhr von Bakterienstämmen aus den Gattungen Lactobacillus und Bifidobacterium nach Infekten dazu beitragen kann, das Gleichgewicht der Darmflora zu unterstützen. In einer Meta-Analyse wurden mehrere randomisierte kontrollierte Studien dazu ausgewertet – mit positiven Ergebnissen.
Vor allem hochwertige Synbiotika – Präparate, die lebende Bakterienstämme mit passenden präbiotischen Ballaststoffen kombinieren – können sinnvoll sein.
FormMed Tipp
Nicht jedes Probiotikum ist gleich: Für den gezielten Wiederaufbau nach einem Infekt kommt es auf eine wissenschaftlich fundierte Bakterienauswahl, eine gesicherte Keimzahl bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum und eine stabile Formulierung an. Darm-in-form Flora® direkt wurde genau dafür entwickelt – mit der Hefe Saccharomyces boulardii, 4 Bakterienstämmen und resistentem Maisdextrin, hergestellt nach GMP-Standard und frei von Laktose, Gluten und Fruktose.
Mehr zu Qualitätskriterien bei Probiotika sowie zum Aufbau der Darmflora nach einem Infekt erfahren Sie in den FormMed-Ratgebern zu diesem Thema.
Wann zum Arzt? Wichtige Warnsignale
In den meisten Fällen klingt akuter Durchfall innerhalb weniger Tage ab. In folgenden Situationen ist jedoch eine ärztliche Abklärung notwendig:
- Blut oder Eiter im Stuhl
- unstillbares Erbrechen
- hohes Fieber über 38,5 °C
- starke Bauchschmerzen oder Krämpfe ohne Besserung
- starker Durchfall länger als zwei bis drei Tage
- leichterer Durchfall länger als 14 Tage
- Zeichen von Austrocknung: trockene Schleimhäute, dunkler Urin, Schwindel, Herzrasen oder Ohnmacht
- Schwangere, Säuglinge, Kleinkinder oder Personen über 70 Jahre
- Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes
- Rückkehr aus einem Fernreiseland – besonders bei gleichzeitigem Fieber oder Blut im Stuhl
Ein Arzt kann beurteilen, ob ein Durchfall-Medikament sinnvoll ist oder eine weiterführende Diagnostik notwendig wird.
Fazit: Den Körper bei Durchfall unterstützen
Bei akutem Durchfall verliert der Körper schnell viel Flüssigkeit und Elektrolyte. Deshalb ist ausreichendes Trinken mit Elektrolytlösungen die wichtigste Sofortmaßnahme. Bewährte Hausmittel wie Kamillentee, geriebener Apfel oder Flohsamenschalen können den Darm ergänzend unterstützen.
Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Leicht bekömmliche, fettarme Kost wie Reis, Kartoffeln oder Haferbrei entlastet den Darm und liefert Energie für die Regeneration. Sobald es der Darm verträgt, sollte schrittweise zur normalen Kost zurückgekehrt werden. Für die Erholung der Darmflora danach können hochwertige Synbiotika mit Laktobazillen, Bifidobakterien, Saccharomyces boulardii und Ballaststoffen eine sinnvolle Ergänzung sein – vorausgesetzt, Keimzahl, Stabilität und Bakterienauswahl stimmen.
Häufige Fragen bei Durchfall
Das Wichtigste zuerst: Elektrolyte auffüllen. Elektrolytlösungen sind besser geeignet als stilles Wasser allein. Hausmittel wie Kamillentee, geriebener Apfel oder Flohsamenschalen können ergänzend unterstützen. Wärme auf dem Bauch lindert Krämpfe.
Bei Bedarf ist Loperamid als rezeptfreies Mittel in der Apotheke erhältlich – es verlangsamt die Darmbewegung und verlängert die Zeit, in der Wasser aufgenommen werden kann. Bei infektiösem Durchfall mit Fieber oder Blut im Stuhl sollte es nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.
Wässriger Durchfall bedeutet einen besonders hohen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust – der Ausgleich mit Elektrolytlösungen steht daher an erster Stelle.
Flohsamenschalen oder Leinsamen können ergänzend eingesetzt werden: Sie quellen im Darm auf und binden überschüssige Flüssigkeit. Wenn der Durchfall schnell eingedämmt werden soll, kann Loperamid eingesetzt werden.
Bei sehr starkem Durchfall, hohem Fieber oder Zeichen der Austrocknung ist ärztliche Abklärung notwendig.
Am besten geeignet sind spezielle Elektrolytlösungen, die Wasser, Salze und Traubenzucker in abgestimmtem Verhältnis enthalten. Der Traubenzucker aktiviert einen Transportmechanismus in der Darmschleimhaut, der die Natriumaufnahme – und damit die Wasseraufnahme – verbessert. Auch zuckerfreie Varianten sind erhältlich.
Als ergänzende Getränke eignen sich ungesüßte Kräutertees wie Kamille oder Pfefferminze.
Ungünstig sind fettiges, frittiertes oder stark gewürztes Essen, rohes Gemüse sowie große Mengen Fruchtzucker. Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Sorbit – etwa in Kaugummi – können abführend wirken und sollten gemieden werden.
Bei den Getränken gilt: Koffein, Alkohol und kohlensäurehaltige Getränke reizen den Darm zusätzlich.
Besser nicht. Koffein regt die Darmtätigkeit an und wirkt leicht harntreibend – beides ist bei Durchfall kontraproduktiv. Besser geeignet sind Kräutertees wie Kamille, Pfefferminze oder Fenchel sowie Elektrolytlösungen.
Akuter Durchfall ist oft ein Schutzmechanismus: Der Körper versucht, Erreger auszuscheiden. Ein medikamentöses Stoppen ist daher nicht immer sinnvoll, da es die Ausscheidung der Erreger verzögern kann.
Bei funktionellem Durchfall – etwa durch Stress – sowie wenn Durchfall schnell eingedämmt werden muss, stehen rezeptfreie Mittel aus der Apotheke zur Verfügung:
- Loperamid – verlangsamt die Darmbewegung und verlängert die Transitzeit, sodass mehr Wasser aufgenommen werden kann. Bei infektiösem Durchfall mit Fieber oder Blut im Stuhl nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden.
- Butylscopolamin – wirkt krampflösend bei starken Bauchschmerzen.
- Antibiotika – nur bei nachgewiesener bakterieller Infektion, etwa mit Salmonellen oder Campylobacter, und ausschließlich nach ärztlicher Verordnung.
Ja – wenn er durch Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten verursacht wurde. Im Zweifelsfall empfiehlt sich konsequente Hygiene: regelmäßiges Händewaschen, eigene Handtücher, Desinfektion der Toilette.
Bestimmte Erreger wie Salmonellen sind meldepflichtig – besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Pflegeheimen.
Das hängt vom Erreger ab. Bei Noroviren besteht die Ansteckungsgefahr in der Regel noch bis zu 48 Stunden nach Abklingen der Symptome. Bei anderen Erregern kann sie länger anhalten. Als Grundregel gilt: sorgfältige Hygiene, auch wenn der Durchfall bereits verschwunden ist.
Bei anhaltendem Durchfall verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Magnesium, Zink und Chlorid.
Ist die Darmschleimhaut durch den Infekt beansprucht, können zudem wasserlösliche Vitamine – insbesondere B-Vitamine – schlechter aufgenommen werden.
Bei langanhaltenden Fettstühlen, die auf eine gestörte Fettverdauung hinweisen, kann darüber hinaus ein Defizit an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K entstehen.
Ja, eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kann die Darmtätigkeit beschleunigen und chronischen oder wiederkehrenden Durchfall verursachen. Wenn Durchfall ohne klare Ursache über Wochen anhält, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll – unter anderem der Schilddrüsenwerte.
Gut versorgt mit passenden Mikronährstoffen
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Literatur
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AWMF (2023): S2k-Leitlinie Gastrointestinale Infektionen. AWMF-Registernummer 021-024. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-024l_S2k_Gastrointestinale_Infektionen_2023-11_1.pdf
AWMF (2024): S2k-Leitlinie Akute infektiöse Gastroenteritis bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. AWMF-Registernummer 068-003. https://register.awmf.org/assets/guidelines/068-003l_S2k_AGE-Akute-infektioese-Gastroenteritis-Saeuglinge-Kinder-Jugendliche-2024-07.pdf
Chen, C. et al. (2026): Probiotics for treating acute diarrhea in children: an evidence synthesis. Frontiers in pediatrics, 13, 1722257. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12832844/
Esmaeilinezhad, Z. et al. (2025): Probiotics for the prevention of Clostridioides difficile-associated diarrhea in adults and children. Cochrane Database Syst Rev. 9(9):CD006095. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40931979/
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