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Vitamin A: Eigenschaften und Bedeutung

Vitamin A wird auch Retinol genannt. Es zählt laut Definition zu den fettlöslichen Vitaminen. Fettlöslich bedeutet, dass der Dünndarm es nur gut zusammen mit Fett aus der Ernährung aufnimmt. Außerdem benötigt Vitamin A spezielle Transporteiweiße, die es im (wässrigen) Blut transportieren. 


Vitamin A hat eine Besonderheit: Der Körper bekommt es nicht nur über Lebensmittel, er kann es bei Bedarf auch aus einigen Carotinoiden herstellen. Beta-Carotin ist die wichtigste Vorstufe von Vitamin A. Beta-Carotin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.


Wirkung: Wofür ist Vitamin A gut?

Vitamin A hat viele Funktionen. Es ist wichtig für … 

  • die Augen: Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Es ist Bestandteil spezieller Sehpigmente im Auge und vor allem wichtig für das Sehen bei Dämmerung und Nacht. 
  • die Haut und Schleimhäute: Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut und Schleimhäute bei. Es hilft dabei, die Zellen aufzubauen und zu erhalten. Dies schafft eine natürliche Barriere gegen Umwelteinflüsse. 
  • das Immunsystem: Vitamin A trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Es unterstützt zum Beispiel die Produktion von Antikörpern und aktiviert Fresszellen, die Viren und Bakterien vernichten. 
  • die Zellen: Vitamin A hat eine Funktion bei der Zellspezialisierung. Bei diesem Prozess bekommen Stammzellen eine spezifische Struktur und Funktion und können dadurch ihren Aufgaben im Körper nachgehen.

Vitamin A Tagesbedarf: wie viel braucht man?

Der Tagesbedarf von Vitamin A ist abhängig von Alter und Geschlecht. Laut den Referenzwerten für Deutschland, Österreich und die Schweiz brauchen gesunde Frauen am Tag 700 Mikrogramm (µg) und Männer 850 Mikrogramm. Kinder sollten etwas weniger Vitamin A aufnehmen: Der Tagesbedarf von 4 bis unter 7-Jährigen liegt zum Beispiel bei 350 Mikrogramm und der von 10 bis 13-Jährigen bei 600 Mikrogramm. 


In der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Vitamin-A-Bedarf. Schwangere benötigen am Tag 800 Mikrogramm und Stillende 1.300 Mikrogramm, denn Vitamin A ist für die Entwicklung des Babys wichtig.


Lebensmittel mit Vitamin A – worin ist es enthalten?

Vitamin A ist in Lebensmitteln weit verbreitet. Hauptsächlich kommt es jedoch in tierischen Lebensmitteln vor. Da Vitamin A in der Leber gespeichert wird, enthält Leber besonders viel Vitamin A. Leberwurst ist zum Beispiel eine sehr gute Vitamin-A-Quelle. Weitere tierische Vitamin-A-Quellen sind Butter und andere Milchprodukte wie Käse. 


Pflanzliche Lebensmittel enthalten die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin. Besonders viel liefern Gemüsesorten wie Karotten, Grünkohl und Spinat. Lebensmittel mit viel Vitamin A sind in folgender Tabelle aufgelistet:


Lebensmittel
Vitamin-A-Gehalt 100 g
Leber (Kalb)23.900 µg
Leberwurst10.400 µg
Karotte (roh)1.500 µg
Grünkohl860 µg
Spinat795 µg
Butter680 µg


Vitamin-A-Mangel: Symptome und Ursache

Einen Vitamin-A-Mangel kann man unter anderem an folgenden Symptomen erkennen: 

  • trockene Haut 
  • Probleme mit den Augen und der Sehkraft – vor allem nachts 
  • häufige Infekte 

Die Ursache für einen Vitamin-A-Mangel sind meistens eine unausgewogene Ernährung und Probleme bei der Aufnahme im Darm. Ist die Fettverdauung aufgrund einer Krankheit beeinträchtigt, wird Vitamin A schlechter aufgenommen. Daneben haben Menschen mit Alkoholkrankheit häufig einen Mangel. Der wichtigste Speicherort für Vitamin A ist die Leber. Diese wird bei starkem Alkoholkonsum geschädigt. 


Da Vitamin A hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt, können Veganer ein erhöhtes Mangelrisiko haben. Veganer sollten deshalb darauf achten, dass sie genug Beta-Carotin bekommen oder Vitamin A supplementieren.

Häufig gestellte Fragen zu Vitamin A

Wann darf man Vitamin A nicht nehmen?

In folgenden Situationen ist bei Vitamin A besondere Vorsicht geboten oder eine Einnahme nicht empfohlen: 

  • Während Schwangerschaft, da hohe Mengen an Vitamin A das ungeborene Kind schädigen können. 
  • Bei Lebererkrankungen, da Vitamin A in der Leber gespeichert wird. 
  • Bei Nierenerkrankungen, da der Abbau von Vitamin A gestört sein kann. 
  • Bei bereits hoher Zufuhr über die Ernährung, zum Beispiel durch häufigen Verzehr von Leber oder Leberprodukten. 
  • Bei Einnahme bestimmter Medikamente, zum Beispiel gegen Akne (Retinoide) 

Im Zweifelsfall sollte die Einnahme ärztlich oder therapeutisch abgeklärt werden. 

Als pflanzliche Vorstufe von Vitamin A unterliegt Beta-Carotin diesen Einschränkungen in der Regel nicht, da der Körper es nur bei Bedarf in Vitamin A umwandelt.

Ist Vitamin A dasselbe wie Retinol?

Vitamin A ist der Sammelbegriff für mehrere verwandte Verbindungen. Retinol hingegen ist eine Form von Vitamin A, die der Körper direkt nutzen kann. Sie liegt bereits aktiv vor und muss nicht erst umgewandelt werden. 

Daneben zählen auch Retinylester (Speicherformen) sowie Carotinoide wie Beta-Carotin zu Vitamin A. Beta-Carotin ist die pflanzliche Vorstufe, die der Körper bei Bedarf in Retinol umwandelt. 

Kurz gesagt: Retinol ist eine Form von Vitamin A, aber nicht jedes Vitamin A liegt bereits als Retinol vor.

Kann Vitamin A überdosiert werden?

Ja, Vitamin A kann überdosiert werden, wenn es über längere Zeit in zu hohen Mengen aufgenommen wird. Da Vitamin A fettlöslich ist, wird es im Körper gespeichert.

Wie viel Vitamin A ist maximal pro Tag empfehlenswert?

Für Vitamin A gibt es eine festgelegte tolerierbare obere Aufnahmemenge. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) liegt diese für Erwachsene bei 3.000 Mikrogramm Retinol-Äquivalenten (RE) pro Tag. Diese Menge gilt als Sicherheitsgrenze für die langfristige Zufuhr aus allen Quellen – also aus Lebensmitteln, angereicherten Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln. 

Hohe Dosierungen sollten mit dem Arzt oder Therapeuten abgesprochen sein.

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