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FormMed Glutathion-Präparate

Glutathioform® 100 Amino+
Glutathioform® 100 Amino+

100 mg fermentatives reinstes L-Glutathion mit Aminosäure-Bausteinen

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Glutathioform® 300+
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Glutathioform® liposomal
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Was ist Glutathion? 

Glutathion ist eine körpereigene Substanz, die in allen Zellen vorkommt. Chemisch besteht es aus drei Aminosäuren – Glutaminsäure, Cystein und Glycin – und ist eines der wichtigsten Antioxidantien. Es wird daher häufig als „Schutzmolekül“ des Körpers bezeichnet. 


Der Körper kann Glutathion selbst herstellen, vor allem in der Leber. Zusätzlich kommt es auch in Lebensmitteln vor. Die Menge schwankt jedoch stark, da Glutathion hitze- und lagerempfindlich ist.

 

Glutathion liegt in zwei Formen vor: 

  • reduziertes Glutathion (GSH) – die aktive Form 
  • oxidiertes Glutathion (GSSG) – die verbrauchte Form 

Das Verhältnis von GSH zu GSSG zeigt, wie gut eine Zelle vor oxidativem Stress geschützt ist.

Glutathion-Gehalt in Lebensmitteln 

Glutathion kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Besonders reich an Glutathion sind frische, unverarbeitete Lebensmittel – denn es ist hitze- und lagerempfindlich und nimmt beim Kochen oder langen Aufbewahren schnell ab. 


Lebensmittel mit viel Glutathion sind: 

  • Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Zwiebeln und Avocado 
  • Obst, besonders Wassermelone und Zitrusfrüchte 
  • Fleisch und Innereien, vor allem Leber 
  • Fisch und Meeresfrüchte 
  • Hülsenfrüchte und Nüsse 

Der tatsächliche Glutathion-Gehalt kann je nach Sorte, Reife, Lagerdauer und Zubereitung stark variieren. Wichtig ist daher auch eine gute Versorgung mit seinen Aminosäure-Bausteinen Glutaminsäure, Cystein und Glycin – daraus kann der Körper selbst Glutathion herstellen.


Welche Wirkung hat Glutathion? 

Körpereigenes Glutathion übernimmt mehrere grundlegende Aufgaben. Als wichtiges Antioxidans hilft es, reaktive Sauerstoffverbindungen abzufangen, die im normalen Stoffwechsel entstehen. Dadurch trägt es zu einem ausgeglichenen Redox-Gleichgewicht in den Zellen bei. 


Zudem ist Glutathion an Entgiftungsprozessen der Leber beteiligt, bei denen verschiedene Stoffe für die Ausscheidung vorbereitet werden. Auch für bestimmte Immun- und Stoffwechselreaktionen spielt es eine unterstützende Rolle, da viele Zellen auf ein stabiles Glutathion-Verhältnis angewiesen sind. 


Insgesamt gehört Glutathion zu den zentralen Schutz- und Regelmolekülen im täglichen Zellstoffwechsel.

Glutathionmangel – welche Symptome können vorkommen? 

Produziert der Körper zu wenig Glutathion, kann sich das in unspezifischen Symptomen zeigen, die auf ein Ungleichgewicht im oxidativen Stoffwechsel hindeuten. 


Dazu zählen unter anderem: 

  • Müdigkeit und Erschöpfung 
  • Geringere Belastbarkeit 
  • Verzögerte Regeneration nach körperlicher Belastung 
  • Oxidativer Stress – messbar über bestimmte Laborwerte 

Solche Symptome sind jedoch allgemein und können viele Ursachen haben. Ein möglicher Glutathionmangel sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Häufig gestellte Fragen zu Glutathion

Wann sollte man Glutathion einnehmen?

Für eine gute Aufnahme von Glutathion im Darm empfiehlt sich die Einnahme auf nüchternen Magen mit etwas Flüssigkeit – optimalerweise eine Stunde vor dem Essen oder zwei Stunden danach.

Was ist der Unterschied zwischen Glutathion und L-Glutathion?

Glutathion ist die allgemeine Bezeichnung. L-Glutathion ist hingegen die Form, die natürlicherweise im Körper vorkommt. Das „L“ gibt dabei an, wie das Molekül räumlich aufgebaut ist – nur diese natürliche L-Form kann der Körper richtig nutzen. 

Der Begriff „Glutathion“ wird im Alltag oft synonym oder als Oberbegriff für L-Glutathion verwendet.

Welches Glutathion ist am besten geeignet?

Besonders gut geeignet ist reduziertes Glutathion (GSH), da dies die aktive Form ist. 

Für eine bessere Aufnahme im Darm kommt häufig auch liposomales Glutathion zum Einsatz. Bei liposomalem Glutathion ist das Molekül in eine schützende Hüllstruktur eingebettet. Diese Hülle ähnelt den Zellmembranen und kann dazu beitragen, dass Glutathion im Verdauungstrakt stabil bleibt. 

Welche Form sinnvoll ist, hängt jedoch von der individuellen Situation und dem Einsatzbereich ab – am besten ist die Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten.

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