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Mannose – was ist das?

Was ist Mannose? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die das erste Mal von Mannose hören. Mannose ist ein natürlicher Einfachzucker (Monosaccharid), der eng mit dem Traubenzucker verwandt ist. Er ist ein Bestandteil der Zellmembran und kommt daher ganz natürlich im Körper vor. Außerdem ist Mannose ein Baustein von Eiweißen. Der Körper kann Mannose entweder selbst herstellen oder über die Ernährung aufnehmen.


D-Mannose ist dabei die natürliche Form des Einfachzuckers, während künstlich hergestellte Mannose als L-Mannose bezeichnet wird.


Im Gegensatz zu Glukose (Traubenzucker) wird D-Mannose nicht zur Energiegewinnung genutzt.


Mannose in Lebensmitteln: Wo kommt sie natürlich vor?

Mannose kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor – hauptsächlich in Beeren wie Blaubeeren, Cranberries und Preiselbeeren.


Weitere Lebensmittel mit Mannose sind:

  • Äpfel
  • Datteln
  • Orangen
  • Pfirsiche
  • Mangos
  • Mais
  • Steinnüsse
  • Hefe

Mannose und ihre Wirkung: Welche Mannose Anwendungsgebiete gibt es?

Obwohl Mannose mit Glukose verwandt ist, wird der Mannose im Körper kaum verstoffwechselt und als Energieträger genutzt. Stattdessen ist Mannose im Körper an Proteine (Glykoproteine) und Zellmembranen gebunden, wo sie zur Kennzeichnung von Zelloberflächen beiträgt und dem Körper bei der Zelleerkennung hilft.


Da ein Großteil der über die Ernährung aufgenommenen Mannose nicht verstoffwechselt wird, gelangt sie über den Darm ins Blut und wird anschließend über die Nieren und Blase ausgeschieden – weshalb D-Mannose häufig in Zusammenhang mit den Harnwegen in Studien untersucht wird.


Mannose-Einnahme: Wie Mannose richtig einnehmen?

Möchte man Mannose einnehmen, kann man sie als Pulver, Kapseln oder Tablette kaufen. Kapseln haben den Vorteil, dass sie in der Regel ohne oder mit weniger Zusatzstoffen auskommen. FormMed bietet Mannose entweder einzeln oder als Kombination mit weiteren, aufeinander abgestimmten Mikronährstoffen in Kapseln an.


Viele Menschen nehmen Mannose über den Tag verteilt ein – idealerweise zu den Mahlzeiten und mit ausreichend Flüssigkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Mannose morgens oder abends einnimmt. Bei einer Einnahme am Abend bleibt Mannose jedoch länger in der Blase – das kann in bestimmten Situationen von Vorteil sein.


Die gängige Tagesdosis liegt bei 2.000 mg D-Mannose. Da die optimale Dosierung jedoch auch von individuellen Faktoren abhängt, empfiehlt es sich, die Einnahme mit einem Arzt oder Therapeuten abzustimmen.

Häufig gestellte Fragen zu Mannose

Was ist der Unterschied zwischen Mannose und D-Mannose?

Mannose und D-Mannose bezeichnen denselben Einfachzucker, der natürlich in vielen Früchten und Pflanzen vorkommt. Der Zusatz „D" beschreibt lediglich die räumliche Struktur des Moleküls – im alltäglichen Sprachgebrauch werden beide Begriffe gleichbedeutend verwendet.

Sind Mannose und Cranberry dasselbe?

Nein. D-Mannose ist ein Einfachzucker, Cranberry eine Frucht, die unter anderem Proanthocyanidine enthält. Beide werden im Zusammenhang mit der Blasengesundheit diskutiert, wirken jedoch über unterschiedliche Mechanismen. Sie können daher auch kombiniert eingenommen werden.

Wann sollte man auf eine Einnahme von Mannose verzichten?

Bei bestehenden Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen oder koronarer Herzkrankheit sowie in Schwangerschaft und Stillzeit sollte D-Mannose nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten eingenommen werden. Gleiches gilt für Kinder.

Ist D-Mannose für Diabetiker geeignet?

Diabetikern wird im Allgemeinen von einer regelmäßigen Einnahme abgeraten, auch wenn Mannose anders verstoffwechselt wird als Glukose. In jedem Fall empfiehlt sich, eine Einnahme mit einem Arzt oder Therapeuten abzusprechen.

Ist Mannose für Kinder geeignet?

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Mannose nur in Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten einnehmen.

Wie lange darf man D-Mannose einnehmen?

Das hängt vom Ziel ab. Zur kurzfristigen Unterstützung wird D-Mannose in der Regel über wenige Tage eingenommen.

Längerfristig ist auch eine Einnahme über mehrere Wochen oder Monate möglich. Dies sollte idealerweise mit einem Arzt oder Therapeuten abgesprochen sein.