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FormMed Präparate mit Zeolith und Bentonit

Zeoform® Zeolith + Bentonit
Zeoform® Zeolith + Bentonit

250 mg Klinoptilolith-Zeolith und 250 mg Montmorillonit-Bentonit

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Zeoform® (Pulver)
Zeoform® (Pulver)

Reines Klinoptilolith-Zeolith – ultrafein

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Was ist Zeolith? 

Zeolith ist ein natürliches Mineral, das entsteht, wenn vulkanische Asche mit Meerwasser reagiert. Es besitzt eine feine, poröse Struktur. Man kann sie sich wie ein Gitter aus vielen kleinen Kanälen und Hohlräumen vorstellen. 


Diese besondere Struktur sorgt dafür, dass Zeolith: 

  • eine sehr große innere Oberfläche hat, 
  • Stoffe an seiner Oberfläche binden kann und 
  • stabil und hitzebeständig ist. 

In Zeolith-Präparaten zur Einnahme wird meist Klinoptilolith-Zeolith verwendet. Dieses Zeolith ist besonders rein und gut untersucht.


Was ist Bentonit? 

Bentonit ist ein Tonmineral, das ebenfalls aus vulkanischer Asche entsteht. Sein Hauptbestandteil heißt Montmorillonit. Im Gegensatz zu Zeolith hat Bentonit eine Schichtstruktur, die Wasser aufnehmen kann.


Typisch für Bentonit ist, dass es: 

  • beim Kontakt mit Wasser quillt, 
  • eine gelartige Konsistenz bildet, 
  • eine große Oberfläche hat und 
  • Stoffe an diese Oberfläche anlagern kann. 

Aufgrund von dieser Wirkung wird Bentonit seit vielen Jahren genutzt in Kosmetika, zur technischen Anwendung und als Bestandteil von Mikronährstoff-Präparaten.


Wirkung von Zeolith und Bentonit 

Zeolith und Bentonit haben im Darm rein physikalische Wirkung. Durch ihre poröse beziehungsweise schichtartige Struktur haben sie eine große Oberfläche und können dort elektrisch geladene Teilchen anlagern. Dieser Vorgang heißt Adsorption


Auf diese Weise binden Zeolith und Bentonit im Darm bestimmte Schwermetalle und andere geladene Teilchen – ein Schritt, der im Rahmen der körpereigenen Entgiftung über den Stuhl eine unterstützende Rolle spielt.


Was entfernen Zeolith und Bentonit aus dem Körper? 

Dank dieser Wirkung werden Zeolith und Bentonit in Medizinprodukten gezielt eingesetzt, um folgende Schwermetalle im Darm aufzunehmen: 

  • Blei 
  • Quecksilber 
  • Chrom 
  • Cadmium 
  • Aluminium 
  • Nickel

Anwendung: Zeolith und Bentonit richtig einnehmen 

Zeolith- und Bentonit-Präparate werden meist über einen begrenzten Zeitraum für maximal 12 Wochen eingenommen. Je nach Darreichungsform erfolgt die Anwendung: 

  • als Pulver, eingerührt in ein Glas Wasser, 
  • oder als Kapsel, die mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen wird. 

Eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt die natürliche Ausscheidung über den Stuhl. 


Damit die Vulkan-Mineralien ihre Bindungsfähigkeit bestmöglich entfalten können, sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Stunden zu Medikamenten und anderen Mikronährstoffen eingehalten werden. 


Zeolith- und Bentonit-Präparate sind in der Regel für Erwachsene vorgesehen; bei bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten ist eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten sinnvoll.

Worin liegt der Unterschied zwischen Bentonit und Zeolith? 

Der wichtigste Unterschied zwischen Bentonit und Zeolith liegt in der Struktur: Zeolith besitzt ein stabiles Porengitter, während Bentonit aus Schichten besteht, die beim Kontakt mit Wasser stark quellen. Dadurch bindet Zeolith Stoffe vor allem über seine feinen Poren, Bentonit hingegen über große Schichtflächen und die entstehende Gelstruktur. 


Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Bentonit und Zeolith auf einen Blick.



Zeolith
Bentonit
UrsprungMineral aus vulkanischer Asche und MeerwasserTonmineral aus verwitterter vulkanischer Asche
StrukturKristallines PorengitterSchichtstruktur
HauptbestandteilKlinoptilolithMontmorillonit
Eigenschaft in Kontakt mit WasserBleibt stabil, quillt nichtQuillt stark und bildet eine gelartige Konsistenz
AdsorptionsmechanismusBindung über viele kleine PorenBindung über Schichtflächen und Gelbildung
Besondere MerkmaleSehr stabil und hitzebeständigHohe Quellfähigkeit, gelartige Textur

Häufig gestellte Fragen zu Zeolith und Bentonit

Ist Heilerde das Gleiche wie Bentonit?

Nein – Bentonit ist eine spezielle Form der Heilerde. Beide bestehen aus natürlichen Tonmineralien, wobei der Hauptbestandteil von Bentonit das Tonmineral Montmorillonit ist.

Heilerde ist ein Sammelbegriff für verschiedene mineralische Erden und wird sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet – ebenso wie Bentonit, das im gesundheitlichen wie im kosmetischen Bereich eingesetzt wird.

Wozu wird Bentonit verwendet?

Bentonit wird aufgrund seiner besonderen Quelleigenschaften zur Bindung von Flüssigkeiten und Substanzen eingesetzt. Es findet Anwendung im gesundheitlichen, kosmetischen und industriellen Bereich.

Was ist besser: Zeolith oder Bentonit?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten – beide Mineralien unterscheiden sich grundlegend in Struktur und Eigenschaften. Zeolith besitzt ein stabiles kristallines Porengitter und bindet Stoffe über seine feinen Poren. Bentonit besteht aus Schichten, die bei Wasserkontakt stark quellen und eine gelartige Struktur bilden – die Bindung erfolgt über große Schichtflächen. Welches Mineral besser geeignet ist, hängt vom jeweiligen Anwendungszweck ab.

Wie und wann werden Bentonit und Zeolith eingenommen?

Bentonit und Zeolith werden als Kur eingenommen – maximal für 12 Wochen. Die Einnahme erfolgt idealerweise zwei- bis dreimal täglich zu den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser. Begleitend empfiehlt sich außerdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von zwei bis drei Litern pro Tag.

Kann Bentonit überdosiert werden?

Ja, Bentonit bindet im Darm nicht nur Schadstoffe, sondern auch Mineralstoffe sowie Wirkstoffe aus Medikamenten – bei zu hoher Dosierung oder unzureichender Flüssigkeitszufuhr kann dies zu Verstopfung, Magen-Darm-Beschwerden und einer verminderten Nährstoffaufnahme führen. 

Die Einnahme sollte daher entsprechend der Verzehrempfehlung erfolgen.

Worauf sollte beim Kauf von Zeolith geachtet werden?

Beim Kauf sollte auf Qualität und Reinheit geachtet werden. Empfehlenswert ist natürliches Zeolith (Klinoptilolith) ohne Zusätze, das als Medizinprodukt zertifiziert ist und auf Schadstoffe wie Schwermetalle geprüft wurde. Wichtig ist zudem eine mikro- oder ultrafeine Mahlung, da diese die Adsorptionsfläche vergrößert.

Wie lange sollte Zeolith eingenommen werden?

Zeolith wird üblicherweise als Kur für maximal 12 Wochen eingenommen. Bei einer längerfristigen und wiederholten Anwendung empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten.